Projektmanagement im „Dreigestirn“

Im Lehrbuch des Projektmanagements steht, dass es eigentlich nur einen verantwortlichen Projektleiter mit seinem Stellvertreter geben kann – beinahe ganz dem bekannten Filmzitat „es kann nur einen geben (der entscheidet)“. In der Theorie macht das auch sicherlich Sinn, um eine durchgängige und vor allem konsistente Kette von Entscheidungen und Zuständigkeiten in einem Projekt zu erhalten.Doch in bestimmten Projektkonstellationen kann diese Strukturierung dazu führen, dass der Projektleiter zeitlich wie ggf. auch von seinen Kompetenzen dauerhaft überbelastet wird. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der Projektleiter neben dem Projekt noch weitere Verantwortlichkeiten hat, die seinen Einsatz fordern (weitere Projektleitungen, Linientätigkeiten etc.). Oder es sich von den Inhalten her um sein sehr personenstarkes und damit um ein sehr kommunikationsintensives Projekt handelt. […]