„Nach“ der Prozess- und IT-System-Harmonisierung: übergreifendes Anforderungsmanagement als Erfolgsfaktor

Warum harmonisieren? Insbesondere für IT- und Prozessdienstleister mit einer hohen Anzahl an Kunden ist es immer wieder ein Thema: Reduktion von Kosten in Betrieb und Anpassungen der Prozesse und dahinterliegender IT durch die kundenübergreifende Vereinheitlichungen der Prozess- und Systemwelten. In der effizientesten Ausrichtung hat diese Standardisierung zur Folge, dass es für alle Kunden nur noch eine Ausprägung der Prozesse auf einem einheitlichen IT-System gibt Eine Harmonisierung der beiden Welten ist daher insbesondere für diejenigen Dienstleiter (und deren Kunden) wirtschaftlich interessant, die eine (durch zahlreiche Migrationen und Übernahmen von Prozessen und IT von den Kunden) über Jahre gewachsenen, und häufig sehr defragmentierte und dezentrale System- und Prozesslandschaft aufzuweisen haben. In solchen Fällen geht einer Harmonisierung zumeist eine detaillierte Analyse voraus, in […]

Der Lenkungskreis strategischer Projekte – Chance oder des Projektleiters Albtraum?

Bei nicht-strategischen, ggf. auch nicht ganz so umfangreichen Projekten spielt der Lenkungskreis zumeist eine untergeordnete Rolle. Manchmal ist es gar so, dass ein Projekt auch vollständig ohne Lenkungskreis ausgestattet ist und dennoch erfolgreich zum Ende geführt wird. Bei strategischen Projekten ist dies in der Regel jedoch ganz anders ausgeprägt: strategische Projekte werden oftmals vom höheren Management, vielleicht auf der Geschäftsführung bzw. des Vorstands eines Unternehmens bzw. eines Konzerns initiiert. Häufig ist es so, dass diese Projekte damit naturgemäß auch eine sehr hohen Aufmerksamkeit durch dieses Management genießt – jeder der beteiligten Entscheider will wissen, wie es um den Vorlauf des Projekts steht – und oftmals noch sehr viel ausgeprägter: jeder der Entscheider will auch in der Umsetzung des Projekts „mitreden“ […]

abgeschlossen: Synergiepotential in IT- und Prozesslandschaft eines Dienstleisters für Energieversorger heben

Auf Basis einer zuvor durchgeführten Studie zur Analyse möglicher Synergiepotentiale in der IT-Landschaft eines IT-Dienstleistungsunternehmens, erfolgt nun die Vorbereitung der Hebung der identifizierten Potentiale. Bevor die Harmonisierung der Ausprägung von Prozessen und IT-Systemen begonnen werden kann, unterstützen wir den Dienstleister im Aufbau der dafür notwendigen organisatorischen und technischen Infrastrukturen. Der wesentliche Bestandteil hierbei wird der prozessuale Entwurf sowie der organisatorische Aufbau eines übergreifenden Anforderungsmanagements mit Verankerung in die Kundenorganisationen darstellen. Ziel ist es, bis Mitte des Jahres die Rahmenbedingungen geschaffen zu haben, um mit dem – in der Energieversorgungsbranche aufgrund regulatorischer Vorgaben üblichem – Herbstrelease mit der Harmonisierung einzelner Prozesse und damit verbundener IT-Systemabbildungen beginnen zu können.

IT für Energieversorger – mit Releasemanagement vom Reagieren zum Agieren

Seit Jahren wird die Regulation der Energieversorgungsbranche vorangetrieben. Es scheint, dass zusätzliche Kosten insbesondere aus der Energiewende von staatlicher Hand gesteuert auf die (hauptsächlich privaten) Verbraucher umgelegt werden – und zur Kompensation die Erlöse der Energieversorgungsunternehmen reduziert werden müssen (um die absolute Preissteigerung möglichst gering zu halten). Neben beschnittenen Gewinnen geschieht dies im Wesentlichen durch den Versuch des Regulators, durch die übergreifende Vereinheitlichung von Prozessen nicht nur den offenen Markt zu unterstützen sondern auch die Effizienz zu erhöhen. Ob dies de facto auch gelingt oder ob dadurch bestehende Prozesse immer komplexer in der Umsetzung und damit auch teurer in der Kostenstruktur werden, sei dahingestellt. In jedem Falle hat es sich eingeschliffen, dass mindestens zwei Mal jährlich der Regulator mit Änderungen […]

abgeschlossen: Studie Synergiepotential IT- und Prozesslandschaft eines Dienstleisters für Energieversorger

IT- und Prozessdienstleister in der Energieversorgungsbranche bedienen oftmals zahlreiche Kunden – und jeder Kunde wünscht sich eine individuelle Ausprägung seiner Prozesse. Hier kann es schnell passieren, dass dies zu einer deutlichen Fragmentierung der Prozess- und IT-Landschaft kommt, bis hin zur vollständigen Abgrenzung separater Systeme und Prozesslandschaften für spezifische Kunden. Im Laufe der Zeit kann sich hierdurch im Zuge der regelmäßigen Releases und Updates von Prozessen und Systemen ein echter Kostentreiber entwickeln. Wir unterstützen eine Studie bei einem IT-Dienstleister der Energieversorgungsbranche. Ziel ist es, mögliches Synergiepotential zu identifizieren und Wege zur Hebung dieses Potentials aufzuzeigen.

abgeschlossen: Projektleitung Harmonisierung/Migration Netz-IS/U

Im Zuge des Harmonisierungsprogramms zur Kostenoptimierung durch Vereinheitlichung von IT-Systemen und den Prozessen eines IT- und Prozessdienstleisters der Energieversorgungsbranche werden in einem ersten Schritt die zwei unterschiedlich ausgeprägten IS/U-Systeme für Netzbetreiber und ausgewählte Umsysteme wie EDM oder WFM in eine gemeinsame Systemausprägung migriert. Hierzu wurde im Vorfeld eine Analyse durchgeführt – als Ergebnis hat sich eine der beiden Systemausprägungen als Ausgangssystem herauskristallisiert. Im Zuge des Migrationsprojekts werden nun alle Prozesse in den beiden Netz-Systemen miteinander verglichen, und die für Systembetrieb und Prozessdurchführung jeweils effizientestes Vorgehensweise ausgewählt („Best Practice“-Ansatz). Diese jeweilige Ausprägung ist im Zielsystem entweder bereits vorhanden oder wird dort nun angepaßt, abschließend erfolgt die Migration des einen Systems in das andere System. So entsteht ein Netz-IS/U mit rund einer […]

„Mindfuck: Warum wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen tun können“ von Petra Bock

Betra Bock, „Mindfuck: Warum wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen tun können“, ISBN 3426655071 Ein sicherlich etwas eigenartiger Titel, der auf den ersten Blick möglicherweise abschreckend wirkt. Aber er erfüllt seinen Zweck, da das Werk auf der Suche nach guter Literatur zum Thema Coaching provokant auffällt. Der Untertitel führt dann zu einem genaueren Blick, der mich dann neugierig machte. Die Autorin ist in der deutschen Coaching-Szene sicherlich bekannt, von daher ist durchaus anspruchsvolle Literatur zu erwarten. Das Buch beginnt zwar etwas langatmig, was es auch bis zum Ende nicht ablegen kann – hier hilft immer mal wieder schnelles Querlesen, um die essentiellen Aussagen zu erarbeiten. Diese sind aber sehr interessant, denn sie zeigen wie aus unserem Unterbewusstsein heraus […]

Strukturiertes Anforderungsmanagement in Projekten – auch die GPM hat es erkannt

Die häufige Situation in IT-Projekten: Anforderungen sind zum Start des Projekts nur auf einem hohen Niveau bekannt. Dennoch soll das Projekt schnellstmöglich beginnen, möglicherweise mit einem vorab festgesetzten Liefertermin und fixierten Kosten. Das Projekt beginnt, man arbeitet die Anforderungen auf, diese werden immer detaillierter. Auf der Suche nach Informationen zu den Anforderungen treten immer weitere, neue Stakeholder auf den Plan. Der Scope des Projekts erweitert sich immer weiter …. selbst in der Endphase (wenn man diese erreicht) finden sich immer wieder neue Personen, die zum Beispiel beim Test der Lösung weitere, neue Anforderungen mitbringen. Rahmenbedingungen, die vielen Projekten bekannt sind und es häufig erschweren im gesteckter Zeit- und Kostenrahmen einen erfolgreichen Abschluss zu finden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor hierbei ist es, […]

abgeschlossen: Projekt Neuplanung in der Stahlindustrie

Auf Basis des im Juni und Juli durchgeführten Project Health Checks bei einem namhaften, global operierenden Unternehmen der Stahlindustrie erfolgt nun die Neuplanung des Projekts. Ausgehend der im Review identifizierten methodischen Optimierungspotentiale werden im Zuge einer einwöchigen Workshopserie die restlichen Aufgaben im Projekt identifiziert, bewertet und beplant. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Einflüsse aus dem Umfeld des Projekts. In Betrachtung dieser sowie der fachlichen und technischen Risiken werden Handlungsoptionen und Entscheidungsvorlagen für den Lenkungskreis des Projekts vorbereitet. Abschluß wird die gemeinsame Präsentation der Planungsergebnisse und Entscheidungsvorlagen durch Projektleitung und Berater vor dem Lenkungskreis bilden.

abgeschlossen: Programm Management bei System- und Prozessharmonisierung eines Prozess- und IT-Dienstleisters der Energiewirtschaft

Im Zuge eines Vorprojekts wurden bei diesem Kunden – einem namhaften Dienstleister für regionale Energieversorgungsunternehmen – wesentliche Synergiepotentiale bei der Ausgestaltung der IT- und Prozesslandschaft identifiziert. In diesem Zusammenhang wurde im Vorfeld eine Vorgehensweise zur Hebung dieser Potentiale konzipiert und  das notwendige Commitment hierzu bei Stakeholdern sowie im Unternehmen erzeugt. In einem Programm bestehend aus 8 Einzelprojekten werden über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren Systeme und Prozesse für mehrere Netzbetreiber und Energieversorger harmonisiert. Der Fokus wird hierbei auf den SAP IS/U-basierten Systemen liegen. projektpunkt unterstützt dieses Programm in der Rolle des Programm-Managements und wird darüber hinaus das methodisches Coaching der Einzelprojekte übernehmen.

abgeschlossen: Project Health Check in der Stahlindustrie

Bei einem namhaften, global operierenden Unternehmen der Stahlindustrie läuft ein Projekt zur Optimierung von Sheduling und Planung im Vertrieb auf Basis SAP APO. Zur Konfiguration und Integration dieser Softwarelösung wird das Projekt gemeinsam mit dem Softwarehersteller gesteuert und umgesetzt. Aufgabe ist es, den aktuellen Status des Projekts zu ermitteln und mögliches Optimierungspotential aufzuzeigen. projektpunkt unterstützt dieses Projektreview maßgeblich durch die fachliche Organisation, die Durchführung von Interviews, Analyse der Projektdokumentation, die Präsentation der Reviewergebnisse sowie durch das Einbringen fachlicher Expertise in der Steuerung von Projekten auf Basis von SAP-Lösungen. Dieses Review – oder auch Health Check – wird innerhalb von rund 2 Wochen, parallel zu laufenden Projektaktivitäten, durchgeführt werden. Die Ergebnisse des Health Checks werden noch im laufenden Monat präsentiert werden.

DER CSM Certified Scrum Master

Nachdem ich mich nun bereits seit geraumer Zeit mit agilen Vorgehensweisen und hier insbesondere mit dem Thema SCRUM beschäftige, und ich in einigen Projekten Erfahrungen mit diesen Paradigmen machen durfte, habe ich nun (neben meinem Certified Scrum Product Owner)  auch meine Zertifizierung als Certified Scrum Master über dem Schreibtisch hängen. Zur Vorbereitung besuchte ich dazu ein Seminar der it-agile. Die Trainer waren Stefan Roock und Josef Scherer – eine sehr gelungene und extrem kompetente Mischung! Neben wenigen frontal vermittelten Inhalten ging es in vielen Übungen und Rollenspielen um den Transfer der durch die beiden Trainer vermittelten, detaillierten Kompetenz zum SCRUM Master. Abschließend gab es noch eine Einladung zum Onlinetest der Scrum Alliance – sobald man diesen bestanden hat, darf man […]

Beistellungen – was der Auftraggeber zum Projekterfolg beisteuert

Im Zuge der meisten IT-Projekten wird die Entwicklung neuer bzw. die Anpassung bestehender Software nicht durch die Organisation der späteren Anwender durchgeführt, sondern Dienstleister zur Durchführung der Änderungen beauftragt. Häufig findet man hierbei die Erwartungshaltung des Auftraggebers, dass es mit Abschluss der Verhandlungen mit den anbietenden Dienstleistern und der Beauftragung des ausgewählten Auftragnehmers mehr oder weniger getan ist. Worum handelt es sich bei solchen „Beistellungen“? In der Regel geht es dabei um die Zuarbeit des Auftraggebers zu Fachkonzepten und Spezifikationen, den Review und die Abnahme dieser Konzepte, Bereitstellung von Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen, den Anwendertest und die Abnahme der zur Verfügung gestellten Lösung. Nicht selten geht es hier aber auch um das sogenannte „Cut Over“, also die Übergabe der Lösung […]

SAP-Projekte – Erfolgskriterium Change/Configuration Management

In umfangreichen und komplexen SAP-Projekten kommt es zwangsläufig zu einem intensiven Verkehr auf den Transportschienen der Entwicklungsumgebung in die Konsolidierungs- und zuletzt auch in die Produktivumgebungen. Es liegt in der Natur der Sache, dass es insbesondere bei den Importen in die Konsolidierungsumgebungen oftmals viele Transporte gibt, die nach Test (und Behebung möglicher Fehler in Folgetransporten) oder aufgrund wegfallender Relevanz gezielt nicht Bestandteil der Produktivsetzung sind. Gerade bei komplexen Entwicklungsprojekten mit einem hohen Customizing- und Eigenentwicklungsanteil, ggf. sogar begonnen auf der grünen Wiese, kann sich hier eine immense Anzahl an Transporten ergeben, deren Produktivsetzung gezielt gesteuert werden muss. Obwohl keine neue Erkenntnis, und trotz bei vielen Anwendern sehr restriktiv geregelten Change Prozessen – immer wieder kommt es (insbesondere bei kompletten Neuaufbau […]

Bereits mit dem Projektstart an das Projektende denken

Zu Beginn eines IT-Projekts gibt es viele Dinge umzusetzen: Projektauftrag fixieren, Stakeholder identifizieren, Risiken analysieren, das Team organisieren, Projekträume besorgen, Arbeitsbedingungen schaffen, Ziele definieren, Organisations- und Kommunikationsstrukturen schaffen ….. oftmals denkt man zu diesem frühen Zeitpunkt aber noch nicht an das Ende des Projekts und die damit verbundene, erfolgreiche Projektabnahme. Viele IT-Projekte beginnen sich erst zu einem sehr späten Zeitpunkt mit dem Thema Abnahme zu beschäftigen – erst wenn diese näher rückt wird über Abnahmekriterien nachgedacht, diskutiert – nicht selten auch zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer gestritten. Als Beispiel aus dem Projektleben: ein lange andauerndes Projekt geht zu Ende – nach langen Jahren der Spezifikation und Bereitstellung von Teillieferungen geht es gegen Ende des Projekts daran, die gesamte Lösung in einer […]