GPM-IPMA Level B die Zweite

Nun denn, die erste Hürde ist genommen!

Nachdem ich mir in den letzten Wochen den Refresher auf der ICB 3.0 der GPM – 2000 Seiten „Kompetenzbasiertes Projektmanagement“ verschafft habe (hier hat mir mein Studium „FH Projektmanager“ die mehr als ausreichende Grundlage gelegt), kann ich heute Vollzug melden:

  • Klausur Grundlagenwissen bestanden, mit fast 100%
  • Klausur Basiswissen bestanden, wenn auch nicht ganz so gut wie das Grundlagenwissen
  • Assessment bestanden

Zugelassen zum nächsten Schritt: der Projektstudienarbeit und Literaturkonspekt.

Das Assessment war übrigens sehr interessant: drei Gruppen aus C und B Aspiranten die als drei Einzelprojekte die Sanierung und Ausbau eines Flughafens planen sollen. Geschickt die Wahl der Assessoren, alle Level B Aspiranten in eine Projektgruppe zu stecken 😉 Nachdem es am Vormittag gruppenintern zwar gut klappt, wird jedoch zur Mittagspause und nach den ersten Zwischenpräsentationen jeder Gruppe klar: die engen Abhängigkeiten der Projekte untereinander sind nicht ausreichend koordiniert. Darum gibt es nach der Pause eine Änderung: ich darf als Programmmanager die übergreifende Arbeit der drei Gruppen koordinieren. Nichts leichter als das – das Spiel kenne ich ja nun zu gut …. Am Ende des Tages liegt von allen drei Gruppen eine detaillierte und vor allem – miteinander abgestimmte und koordinierte – Gesamtplanung auf dem Tisch. Die Assessoren können nur schwer verbergen, dass dies wohl bei diesem Assessment-Szenario nicht häufig der Fall ist.

Der Tag schließt mit einem sehr interessanten, persönlichen Feedbackgespräch. Nun habe ich Zeit bis Februar, meine Projektstudienarbeit anzufertigen. Hier wird es darum gehen, wie man – auf Basis der Erfahrungen aus meinem jüngsten Projekt – volatile Anforderungen in ein fixed price/timeline Projekt handhaben kann ….