abgeschlossen: Projektleitung Harmonisierung/Migration Netz-IS/U

Im Zuge des Harmonisierungsprogramms zur Kostenoptimierung durch Vereinheitlichung von IT-Systemen und den Prozessen eines IT- und Prozessdienstleisters der Energieversorgungsbranche werden in einem ersten Schritt die zwei unterschiedlich ausgeprägten IS/U-Systeme für Netzbetreiber und ausgewählte Umsysteme wie EDM oder WFM in eine gemeinsame Systemausprägung migriert. Hierzu wurde im Vorfeld eine Analyse durchgeführt – als Ergebnis hat sich eine der beiden Systemausprägungen als Ausgangssystem herauskristallisiert. Im Zuge des Migrationsprojekts werden nun alle Prozesse in den beiden Netz-Systemen miteinander verglichen, und die für Systembetrieb und Prozessdurchführung jeweils effizientestes Vorgehensweise ausgewählt („Best Practice“-Ansatz). Diese jeweilige Ausprägung ist im Zielsystem entweder bereits vorhanden oder wird dort nun angepaßt, abschließend erfolgt die Migration des einen Systems in das andere System. So entsteht ein Netz-IS/U mit rund einer […]

Strukturiertes Anforderungsmanagement in Projekten – auch die GPM hat es erkannt

Die häufige Situation in IT-Projekten: Anforderungen sind zum Start des Projekts nur auf einem hohen Niveau bekannt. Dennoch soll das Projekt schnellstmöglich beginnen, möglicherweise mit einem vorab festgesetzten Liefertermin und fixierten Kosten. Das Projekt beginnt, man arbeitet die Anforderungen auf, diese werden immer detaillierter. Auf der Suche nach Informationen zu den Anforderungen treten immer weitere, neue Stakeholder auf den Plan. Der Scope des Projekts erweitert sich immer weiter …. selbst in der Endphase (wenn man diese erreicht) finden sich immer wieder neue Personen, die zum Beispiel beim Test der Lösung weitere, neue Anforderungen mitbringen. Rahmenbedingungen, die vielen Projekten bekannt sind und es häufig erschweren im gesteckter Zeit- und Kostenrahmen einen erfolgreichen Abschluss zu finden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor hierbei ist es, […]

abgeschlossen: Projekt Neuplanung in der Stahlindustrie

Auf Basis des im Juni und Juli durchgeführten Project Health Checks bei einem namhaften, global operierenden Unternehmen der Stahlindustrie erfolgt nun die Neuplanung des Projekts. Ausgehend der im Review identifizierten methodischen Optimierungspotentiale werden im Zuge einer einwöchigen Workshopserie die restlichen Aufgaben im Projekt identifiziert, bewertet und beplant. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Einflüsse aus dem Umfeld des Projekts. In Betrachtung dieser sowie der fachlichen und technischen Risiken werden Handlungsoptionen und Entscheidungsvorlagen für den Lenkungskreis des Projekts vorbereitet. Abschluß wird die gemeinsame Präsentation der Planungsergebnisse und Entscheidungsvorlagen durch Projektleitung und Berater vor dem Lenkungskreis bilden.

abgeschlossen: Programm Management bei System- und Prozessharmonisierung eines Prozess- und IT-Dienstleisters der Energiewirtschaft

Im Zuge eines Vorprojekts wurden bei diesem Kunden – einem namhaften Dienstleister für regionale Energieversorgungsunternehmen – wesentliche Synergiepotentiale bei der Ausgestaltung der IT- und Prozesslandschaft identifiziert. In diesem Zusammenhang wurde im Vorfeld eine Vorgehensweise zur Hebung dieser Potentiale konzipiert und  das notwendige Commitment hierzu bei Stakeholdern sowie im Unternehmen erzeugt. In einem Programm bestehend aus 8 Einzelprojekten werden über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren Systeme und Prozesse für mehrere Netzbetreiber und Energieversorger harmonisiert. Der Fokus wird hierbei auf den SAP IS/U-basierten Systemen liegen. projektpunkt unterstützt dieses Programm in der Rolle des Programm-Managements und wird darüber hinaus das methodisches Coaching der Einzelprojekte übernehmen.

abgeschlossen: Project Health Check in der Stahlindustrie

Bei einem namhaften, global operierenden Unternehmen der Stahlindustrie läuft ein Projekt zur Optimierung von Sheduling und Planung im Vertrieb auf Basis SAP APO. Zur Konfiguration und Integration dieser Softwarelösung wird das Projekt gemeinsam mit dem Softwarehersteller gesteuert und umgesetzt. Aufgabe ist es, den aktuellen Status des Projekts zu ermitteln und mögliches Optimierungspotential aufzuzeigen. projektpunkt unterstützt dieses Projektreview maßgeblich durch die fachliche Organisation, die Durchführung von Interviews, Analyse der Projektdokumentation, die Präsentation der Reviewergebnisse sowie durch das Einbringen fachlicher Expertise in der Steuerung von Projekten auf Basis von SAP-Lösungen. Dieses Review – oder auch Health Check – wird innerhalb von rund 2 Wochen, parallel zu laufenden Projektaktivitäten, durchgeführt werden. Die Ergebnisse des Health Checks werden noch im laufenden Monat präsentiert werden.

DER CSM Certified Scrum Master

Nachdem ich mich nun bereits seit geraumer Zeit mit agilen Vorgehensweisen und hier insbesondere mit dem Thema SCRUM beschäftige, und ich in einigen Projekten Erfahrungen mit diesen Paradigmen machen durfte, habe ich nun (neben meinem Certified Scrum Product Owner)  auch meine Zertifizierung als Certified Scrum Master über dem Schreibtisch hängen. Zur Vorbereitung besuchte ich dazu ein Seminar der it-agile. Die Trainer waren Stefan Roock und Josef Scherer – eine sehr gelungene und extrem kompetente Mischung! Neben wenigen frontal vermittelten Inhalten ging es in vielen Übungen und Rollenspielen um den Transfer der durch die beiden Trainer vermittelten, detaillierten Kompetenz zum SCRUM Master. Abschließend gab es noch eine Einladung zum Onlinetest der Scrum Alliance – sobald man diesen bestanden hat, darf man […]

Beistellungen – was der Auftraggeber zum Projekterfolg beisteuert

Im Zuge der meisten IT-Projekten wird die Entwicklung neuer bzw. die Anpassung bestehender Software nicht durch die Organisation der späteren Anwender durchgeführt, sondern Dienstleister zur Durchführung der Änderungen beauftragt. Häufig findet man hierbei die Erwartungshaltung des Auftraggebers, dass es mit Abschluss der Verhandlungen mit den anbietenden Dienstleistern und der Beauftragung des ausgewählten Auftragnehmers mehr oder weniger getan ist. Worum handelt es sich bei solchen „Beistellungen“? In der Regel geht es dabei um die Zuarbeit des Auftraggebers zu Fachkonzepten und Spezifikationen, den Review und die Abnahme dieser Konzepte, Bereitstellung von Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen, den Anwendertest und die Abnahme der zur Verfügung gestellten Lösung. Nicht selten geht es hier aber auch um das sogenannte „Cut Over“, also die Übergabe der Lösung […]

SAP-Projekte – Erfolgskriterium Change/Configuration Management

In umfangreichen und komplexen SAP-Projekten kommt es zwangsläufig zu einem intensiven Verkehr auf den Transportschienen der Entwicklungsumgebung in die Konsolidierungs- und zuletzt auch in die Produktivumgebungen. Es liegt in der Natur der Sache, dass es insbesondere bei den Importen in die Konsolidierungsumgebungen oftmals viele Transporte gibt, die nach Test (und Behebung möglicher Fehler in Folgetransporten) oder aufgrund wegfallender Relevanz gezielt nicht Bestandteil der Produktivsetzung sind. Gerade bei komplexen Entwicklungsprojekten mit einem hohen Customizing- und Eigenentwicklungsanteil, ggf. sogar begonnen auf der grünen Wiese, kann sich hier eine immense Anzahl an Transporten ergeben, deren Produktivsetzung gezielt gesteuert werden muss. Obwohl keine neue Erkenntnis, und trotz bei vielen Anwendern sehr restriktiv geregelten Change Prozessen – immer wieder kommt es (insbesondere bei kompletten Neuaufbau […]

Bereits mit dem Projektstart an das Projektende denken

Zu Beginn eines IT-Projekts gibt es viele Dinge umzusetzen: Projektauftrag fixieren, Stakeholder identifizieren, Risiken analysieren, das Team organisieren, Projekträume besorgen, Arbeitsbedingungen schaffen, Ziele definieren, Organisations- und Kommunikationsstrukturen schaffen ….. oftmals denkt man zu diesem frühen Zeitpunkt aber noch nicht an das Ende des Projekts und die damit verbundene, erfolgreiche Projektabnahme. Viele IT-Projekte beginnen sich erst zu einem sehr späten Zeitpunkt mit dem Thema Abnahme zu beschäftigen – erst wenn diese näher rückt wird über Abnahmekriterien nachgedacht, diskutiert – nicht selten auch zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer gestritten. Als Beispiel aus dem Projektleben: ein lange andauerndes Projekt geht zu Ende – nach langen Jahren der Spezifikation und Bereitstellung von Teillieferungen geht es gegen Ende des Projekts daran, die gesamte Lösung in einer […]

Der CSPO Certified Scrum Product Owner

Eine sehr interessante Zertifizierung der Scrum Alliance – im Mai habe ich hierzu einen entsprechenden Kurs bei oose in Hamburg besucht. In zwei Tagen ging es in einer herausfordernden Agenda weniger auf die Basics von Scrum (die werden vorausgesetzt und ohne diese verinnerlicht zu haben ist man in diesem Kurs sicherlich auch hoffnungslos verloren …) sondern vielmehr um die Rolle des Product Owners. Das Rollenbild wurde geschärft und die methodische Vorgehensweise angerissen. Die Zeit reichte leider nicht aus, um hier in Details des Requirements Engineering einzusteigen (was für den PO ja durchaus notwendig ist). In den vielen Diskussionen wurde eines klar: in der Praxis hakt es noch am Rollenverständnis sowie in der –Abgrenzung zum Scrum Master. Das bestätigt meine Erfahrung, […]

Was der MUC mit Anforderungsmanagement zu tun hat – oder „Smart Metering“ bedeutet Stakeholdermanagement

Eine weitere Erkenntnis aus meinen bisherigen Smart Meter-Projekten bei Energieversorgern zeigte neulich mal wieder seine Ambition zum „roten Faden“: die Erwartungshaltungen an diese Technologie.  Dazu zuerst an den Anfang dieses Fadens: mein erster konkreter Berührungspunkt mit Smart Metern liegt bereits einige Jahre zurück, linksseitig eines großen Flusses dieser Republik. Hier ging es in einer sehr umfangreichen Workshop Reihe in zahlreichen und temperamentvollen Diskussionen um die Konzeptionierung eines ersten Piloten zum Ausrollen von Smart Metern. In diesen Diskussionen – und auf Basis des zuvor festgestellten Business Cases – kam man schnell zu zwei Schlüsselerkenntnissen: Ausrollen von Smart Metern geht nur „halbwegs kostendeckend“, wenn man nicht nur eine Sparte (damals primär Strom) sondern auch Gas, ggf. auch Wasser und Wärme betrachtet Bei […]

Integration von Smart Metering Technologien – Projektmanagement als Erfolgsfaktor

Als vor einem runden halben Jahrzehnt die ersten Energieversorger begannen, sich mit dem Thema „Smart Metering“ zu beschäftigen, wurde eines schnell klar: dieses Thema betrifft nicht nur das Messwesen! Der damalige Lieblingsspruch in den vielen Gesprächen mit zu schnellen Tests und Piloten Entschlossenen war „Smart Metering ist die Verlängerung der IT des Energieversorgers bis in den Keller des Kunden“ – das führte bei Manchem zuerst zu einem fragenden Gesichtsausdruck, nach kurzer Darstellung oftmals aber auch schnell zu der Erkenntnis, dass ein Pilot für das Ausrollen von Smart Metern mal nicht eben aus der Hosentasche des Zählermonteurs passieren kann …. Seitdem ist die Branche schlauer geworden, es ist viel Wasser den Rhein hinunter geflossen – es gibt heute MUCs, MDLs, MSBs, […]

Projektmanagement ist Plan-B-Management

Wenn ich auf den Plan des Projekts schaue, welches ich gerade als Projektleiter abschließe stelle ich fest, dass sich dieser vom ersten Tag seiner Existenz bis zum Abschluss kontinuierlich verändert hat. Und das nicht, weil es permanent Verzug gab der nachgeplant werden musste, oder zusätzliche Anforderungen die eingebracht wurden. Nein, inhaltlich wie auch von der Zeitplanung (des Endtermins) hat sich eigentlich so gut wie nichts verändert. Aber die Struktur der Umsetzung, die Zuordnung der Ressourcen der Schnitt der Meilensteine, deren Menge und Detaillierungsgrad haben eine deutliche Evolution erfahren. Macht sich „gutes Projektmanagement“ eigentlich daran fest, möglichst früh einen möglichst detaillierten Plan zu haben und diesen möglichst stringent „abzufahren“? Das würde bedeuten, dass man initial einen Plan aufstellt und diesen nie […]

Agiles Vorgehen in Festpreis-Projekten

Ist es möglich, agil vorzugehen und sich dabei in einem festen monetären Rahmen zu bewegen? Eine gute Frage, wenn man bedenkt dass Agilität im Wesentlichen damit verbunden ist (zumindest die unter diesem Schlagwort postulierten Vorgehensweise zur Softwareentwicklung), dass man ein Projekt auf Basis grob umrissener Anforderungen beginnt und diese erst „scheibchenweise“ soweit detailliert, dass sie ohne weiteren Interpretationsspielraum und eindeutig realisiert, getestet und abgenommen werden können. Denn hier ergibt sich natürlich sogleich die klassische Frage „wie gieße ich etwas in einen Festpreis (respektive schätz die zur Umsetzung notwendigen Aufwände), wenn ich mich zum Zeitpunkt der Preisfindung auf einem Detaillierungsgrad (bzgl. der Ausformulierung der Anforderungen) befinde, der keine belastbare Aussage hierzu zulässt? (wobei ich die Frage, wann genau der Zeitpunkt gekommen […]

Anforderungen beschreiben mit User Stories

Wie beschreibe ich eigentlich Anforderungen? Ich habe schon viele Dokumente diesbezüglich verfasst, noch viel mehr Dokumente dieser Art gelesen – aber noch immer stelle ich mir diese Frage. Auch in der Literatur bin ich bisher noch keiner guten Empfehlung habhaft geworden. Und das Vorbereitungsseminar auf meine Requirements Engineering Advanced Level Zertifizierung habe ich mit dieser Frage bereits gesprengt: warum redet jeder über die Vorgehensweisen zur Ermittlung und Verifikation von Anforderungen bzw. über deren Umsetzung, aber niemand kann eine akzeptable Antwort auf die Frage „wie beschreibe ich Anforderungen am besten?“ geben ?! Bei meinen Ausflügen ind die agile Welt habe ich User Stories kennen gelernt. Und diese haben mich begeistert! Hierbei sind wir so vorgegangen, dass wir erst einmal Anforderungen in […]